Marcus‘ Anwalt Fletcher und sein Team hatten in sechsundvierzig Stunden forensischer Buchführung die Struktur des Proxy-Geschäfts aufgespürt. Shell-Einheiten in Delaware, auf den Cayman-Inseln und in Singapur hatten Geld und Macht angehäuft, immer knapp unterhalb der vorgeschriebenen Offenlegungsgrenze. Bei dem derzeitigen Kurs war Marsh nur noch sechs Monate von der Stimmrechtskontrolle entfernt. Wäre Marcus isoliert geblieben, hätte er es nie kommen sehen.
Der geschäftliche Schaden war beträchtlich. Allein die Verzögerung in Singapur: elf Millionen. Zwei weitere Projekte waren aufgrund von Marcus‘ reduziertem Engagement ins Stocken geraten, mit einem Gesamtrisiko von fast vierzig Millionen Dollar. Drei Vorstandsabstimmungen waren ohne seine aktive Lobbyarbeit zustande gekommen, und bei jeder dieser Abstimmungen wurde die Richtung des Unternehmens ohne sein Wissen geändert.