Marcus Hale schloss die Wette an einem Dienstag ab, mit drei Whiskeys in der Hand, gelangweilt, wie es nur Milliardäre sind. Er hob sein Glas und sprach zu den Anwesenden wie ein Mann, der die Welt herausfordert, ihn zu überraschen. Keiner der Anwesenden verstand, was die Wette kosten würde.
„Eine Million Dollar für denjenigen, der Titan beruhigen kann.“ Der Hund – ein 180 Pfund schwerer Cane Corso – zerstörte einen Mahagonitisch im Ostflügel. Niemand bewegte sich. Niemand atmete laut. Sie hatten alle von Titan gehört. Selbst die mutigsten Gäste hielten ganz bewusst Abstand.
Titan hatte in drei Jahren zwei professionelle Trainer ins Krankenhaus eingeliefert. Er hatte einen Tierarzt durch den Notausgang geschickt und einen Hundeflüsterer im Fernsehen zu echten, dokumentierten Tränen gerührt. Er war Marcus‘ Hund, weil er ihn besaß. Nach allen anderen Maßstäben gehörte Titan niemandem.