Nachdem sie der Cola genügend Zeit zum Einwirken gegeben hatte, kehrte die Frau zurück, um die Toilettenschüssel zu begutachten. Die Flüssigkeit sprudelte nicht mehr so kräftig, bedeckte aber immer noch die untersten verschmutzten Bereiche. Von oben sah die Toilette fast genauso aus wie zuvor. Die dunkle Farbe verdeckte das Porzellan unterhalb der Wasserlinie, sodass nicht zu erkennen war, ob sich Ablagerungen gelöst hatten. Erst der nächste Schritt würde zeigen, ob das Experiment funktioniert hatte.
Sie hob den Deckel an und nahm eine Toilettenbürste in die Hand. Dann schrubbte sie rund um die Toilettenschüssel und achtete dabei besonders auf die Wasserlinie und die Flecken unterhalb des Randes. Die Cola sollte nicht jeden Fleck mühelos wie von Zauberhand verschwinden lassen. Stattdessen hatte man dem Säuregehalt Zeit gegeben, einen Teil der Ablagerungen aufzulösen. Als sie mit der Bürste über das Porzellan fuhr, ließen sich einige hartnäckige Flecken leichter entfernen als zuvor.
Es gibt eine wichtige Sicherheitsregel, die man beachten sollte. Cola darf niemals mit Bleichmittel oder anderen chemischen Toilettenreinigern kombiniert werden, da das Mischen von Haushaltsprodukten gefährliche Reaktionen oder Dämpfe hervorrufen kann. Bei dieser Methode sollte sich nur das Erfrischungsgetränk in der Toilette befinden. Nachdem sie die gesamte Toilettenschüssel gründlich geschrubbt hatte, legte die Frau die Bürste beiseite. Dunkles Wasser und gelöster Schmutz machten es noch schwierig, das Endergebnis zu beurteilen. Jetzt hing alles von einer einzigen einfachen Handlung ab: dem Spülen der Toilette.