Student lebt in Japans winzigster, 300 Dollar pro Monat teurer Wohnung – und wir haben so etwas noch nie gesehen!

Noch bevor Maya die Wohnung zum ersten Mal betrat, wies sie das Äußere des Gebäudes darauf hin, dass es sich nicht um eine normale Wohnung handelt. Es steht auf einem schmalen Grundstück in Tokio, ist mit leuchtend gelben Ziegeln verkleidet und hat die Form eines Dreiecks. Aus bestimmten Blickwinkeln sieht es fast unmöglich dünn aus, als hätte jemand ein normales Gebäude genommen und es zwischen zwei größere Blöcke gequetscht.

Die schmalste Seite ist der Teil, der die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Leute, die daran vorbeigehen, schauen oft mit demselben verwirrten Gesichtsausdruck hinauf und versuchen zu verstehen, wo die Räume sind. Maya fühlt sich manchmal peinlich berührt. Sie hat nicht erwartet, dass ihr Haus zu einer kleinen Straßenattraktion werden würde. Doch mit der Zeit findet sie es immer lustiger. Das Gebäude sieht unmöglich aus, und doch hat sie ihre Schlüssel in der Tasche.

Für Maya macht das seltsame Äußere auch einen Teil des Charmes der Wohnung aus. Tokio ist voll von winzigen Räumen, die auf clevere Weise genutzt werden, aber dieses Gebäude treibt diese Idee auf die Spitze. Es ist weder elegant im üblichen Sinne noch ist es geräumig. Aber es tut das, was Tokio oft am besten kann: Es verwandelt ein schwieriges Stückchen Land in etwas Funktionales. Irgendwie hat Maya in diesem schmalen gelben Dreieck einen Ort gefunden, an dem sie schlafen, lernen, kochen, baden und ihr Leben in Japan beginnen kann.