Sie hatte die hohen Mieten satt und verwandelte diese alte Garage in ein Heiligtum

Geht man weiter in den Raum hinein, stößt man auf die Küche und die Essecke, die vielleicht die beeindruckendste technische Meisterleistung des gesamten Umbaus ist. Während in den meisten Garagen keine Sanitäranlagen vorhanden sind, hat Chloe mit einem Bauunternehmer zusammengearbeitet, um eine elegante, funktionelle Küchenzeile einzubauen. Sie verfügt über eine tiefe Kupferspüle, ein Induktionskochfeld mit zwei Kochstellen und einen versteckten Mini-Kühlschrank, der hinter maßgefertigten Schränken versteckt ist. Es ist ein kleiner Raum, aber für jemanden, der gerne einen Freund zum Kaffee einlädt oder ein schnelles Pasta-Essen zubereitet, ist er perfekt.

Anstelle von sperrigen Oberschränken, die den Eindruck erweckt hätten, die Wände würden sich verschließen, entschied sich Chloe für offene Regale aus lebendem Holz. So kann sie ihre Sammlung unterschiedlicher Keramiktassen und alter Gläser ausstellen, was dem Raum einen persönlichen, individuellen Touch verleiht. In der Ecke steht ein kleiner Bistrotisch für zwei Personen, der von einer Kette zarter Lichterketten beleuchtet wird, die sich über die Deckenbalken spannen und einen Hauch von Laune in das industriell geprägte Gebäude bringen.

Die Küche ist das Herzstück dieses Minihauses und beweist, dass man keine weitläufige Marmorinsel braucht, um einen funktionalen und schönen Kochbereich zu haben. „Ich koche hier sogar mehr als in der großen Küche meiner Eltern“, sagt Chloe. „Alles ist in Reichweite, und es gibt kein Durcheinander. Man ist gezwungen, sich zu organisieren, was eigentlich sehr friedlich ist Die Liebe zum Detail, von den Messingbeschlägen bis zu den gefliesten Arbeitsflächen, gibt der Garage das Gefühl, ein ständiger, bewusster Wohnsitz zu sein.