Die erste Frage, die wir Lena stellten, war die gleiche, die wahrscheinlich die meisten Leute stellen würden: Wie schafft man es eigentlich, dass sich ein Doppeldeckerbus wie ein richtiges Zuhause anfühlt? Sie lachte, als hätte sie die Frage schon hundertmal gehört. Dann zeigte sie es uns.
Die untere Etage wurde komplett in einen hellen, überraschend gemütlichen Wohnraum verwandelt. Was einst Reihen von Beifahrersitzen waren, ist nun ein warmes, funktionales Interieur mit genügend Platz zum Atmen. Es gibt eine kompakte Sitzecke, eine praktische Küchenzeile und clevere kleine Design-Entscheidungen, die den Raum eher wie eine sorgfältig geplante kleine Wohnung als ein umgebautes Fahrzeug wirken lassen.
Lena sagte, das sei immer das Ziel gewesen. Sie wollte nicht das Gefühl haben, „in einem Bus zu wohnen“ Sie wollte, dass es sich wie ein Zuhause anfühlt – nur eben eines, das mit ihr umzieht. Aufgrund der Größe des Busses hatte sie auch mehr Freiheiten als in einem Lieferwagen. Es gab genug Platz, um Stauraum einzubauen, ein offeneres Layout zu schaffen und dafür zu sorgen, dass der Raum auch zwischen den Arbeitsfahrten bewohnbar bleibt.
Und irgendwie funktioniert das alles viel besser, als man erwarten würde.