Warum Sie Ihren Koffer immer zuerst in die Hotelbadewanne stellen sollten – es könnte Ihnen später große Kopfschmerzen ersparen

Das Problem ist nicht unbedingt die Sauberkeit. Das ist es, was die meisten Leute überrascht. Denn viele Reisende gehen davon aus, dass Probleme in Hotelzimmern nur dort auftreten, wo sie sichtbar schmutzig oder schlecht gepflegt sind. Doch erfahrene Reisende sagen, dass das eigentliche Problem darin besteht, dass manche Probleme auf den ersten Blick kaum zu erkennen sind. Vor allem solche, die unbemerkt von Gast zu Gast weitergegeben werden. Deshalb achten Vielreisende inzwischen sehr genau darauf, wo ihr Gepäck in den ersten Minuten in einem Zimmer landet.


Weiche Oberflächen werden in der Regel zunächst ganz vermieden – Betten, Teppiche, Stoffbänke, sogar gepolsterte Stühle in Fensternähe. Stattdessen stellen viele Menschen ihren Koffer vorübergehend an einem weniger einladenden Ort ab: Die Badewanne. Nicht, weil sie sauberer ist. Sondern weil sie isoliert ist. Glattes Porzellan bietet im Vergleich zu Stoff-, Holz- oder Teppichböden nur wenige Versteckmöglichkeiten. Und, was noch wichtiger ist, es verschafft den Reisenden Zeit, bevor der Koffer geöffnet und dem Rest des Raumes ausgesetzt wird.


Dann beginnt die Inspektion. Nähte der Matratze. Die Ecken des Bettes. Die Kanten in der Nähe des Kopfteils. Das sind die Stellen, die die meisten Gäste gar nicht überprüfen. Und wenn man erst einmal weiß, wonach erfahrene Reisende in diesen Bereichen tatsächlich suchen, ergibt der Badewannentrick plötzlich viel mehr Sinn.