Wenn der Gang ins Bad zur Qual geworden ist, fehlt Ihrem Körper vielleicht das hier

3. Sie fühlen sich aufgebläht, schwer oder unangenehm voll

Eine ballaststoffarme Ernährung wird oft mit Verstopfung in Verbindung gebracht, und Verstopfung geht häufig mit Blähungen, Bauchbeschwerden und einem schweren, gestauten Gefühl einher. Wenn sich also Ihr Magen am Ende des Tages oft angespannt, geschwollen oder unwohl fühlt, können Ballaststoffe ein Teil des Puzzles sein. Das bedeutet nicht, dass jeder Fall von Blähungen auf einen Mangel an Ballaststoffen zurückzuführen ist; Blähungen haben viele mögliche Ursachen. Aber wenn Blähungen zusammen mit trägen Toilettengewohnheiten, hartem Stuhl oder Überlastung auftreten, wird es glaubwürdiger, dass Ihr Verdauungssystem eine bessere Ballaststoffroutine gebrauchen könnte.

Allerdings gibt es auf dieser Seite einen wichtigen Hinweis: Mehr Ballaststoffe sind nicht immer besser, wenn man zu schnell zu viel davon zu sich nimmt. MedlinePlus weist darauf hin, dass eine zu schnelle Erhöhung der Ballaststoffe zu Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen führen kann. Wenn Sie also den Verdacht haben, dass Ihr Ballaststoffgehalt zu niedrig ist, ist die Antwort in der Regel ein stetiger Anstieg und nicht eine Überholung über Nacht. Nehmen Sie eine Gewohnheit nach der anderen auf: Haferflocken zum Frühstück, Obst zum Mittagessen, Bohnen oder Linsen zum Abendessen, eine zusätzliche Portion Gemüse oder eine Handvoll Nüsse und Samen. Eine solche schrittweise Umstellung ist oft schonender für Ihren Darm, als wenn Sie fast keine Ballaststoffe mehr zu sich nehmen und plötzlich essen, als wäre ein Bauernhof in Ihrer Küche explodiert. Und wenn Blähungen häufig auftreten, schwerwiegend sind oder nicht verschwinden, ist das ein guter Grund, mit Ihrem Arzt zu sprechen.