Wenn der Gang ins Bad zur Qual geworden ist, fehlt Ihrem Körper vielleicht das hier

2. Ihr Stuhlgang ist hart, trocken oder schmerzhaft

Manchmal kommt es nicht darauf an, wie oft Sie Stuhlgang haben, sondern was passiert, wenn Sie ihn haben. Wenn Ihr Stuhl hart, trocken, klumpig oder schmerzhaft ist, kann dies auf einen Mangel an Ballaststoffen hindeuten. In Gesundheitsratgebern zu Verstopfung werden oft genau diese Symptome genannt: harter Stuhl, Anstrengung, Schmerzen beim Stuhlgang und das Gefühl, den Darm noch nicht vollständig entleert zu haben. In der Praxis kann sich das so anfühlen, als würden Sie viel Arbeit für wenig Geld leisten. Man sitzt länger, strengt sich mehr an und verlässt die Toilette eher mit Unbehagen als mit Erleichterung. Das sollte man nicht ignorieren, vor allem, wenn es immer wieder vorkommt.

Ballaststoffe helfen, weil sie dem Stuhl mehr Volumen und Struktur verleihen, wodurch er weicher wird und sich leichter durch den Darm bewegen lässt, wenn er mit ausreichend Flüssigkeit versetzt wird. Ohne genügend Ballaststoffe kann der Stuhl kleiner, trockener und schwieriger zu passieren werden. Damit beginnt der Kreislauf: Ein härterer Stuhl führt zu mehr Anstrengung, mehr Unbehagen und einer größeren Versuchung, den Stuhlgang ganz zu vermeiden, was die Sache noch schlimmer machen kann. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sollten Sie auf die Ausgewogenheit Ihres Tellers achten. Mahlzeiten, die aus Weißbrot, Snacks, verarbeiteten Getreidesorten und Fertiggerichten mit geringem Ertrag bestehen, können Sie im Moment satt machen, ohne Ihrem Darm das zu geben, was er braucht, um reibungslos zu funktionieren.