Für die meisten Menschen wäre ein Leben ohne Strom oder fließendes Wasser kaum vorstellbar. Doch tief in den walisischen Wäldern hat eine Frau Jahre damit verbracht, genau diese Art von Leben zu gestalten. Emma lebt in einem winzigen, selbstgebauten Haus inmitten von Bäumen, wo viele Annehmlichkeiten, die die meisten Menschen als unverzichtbar betrachten, schlichtweg nicht vorhanden sind. Es gibt kein elektrisches Licht, keine herkömmliche Sanitäranlage und kein Telefon.
Stattdessen nutzt Emma Feuer zum Heizen und Kochen, sammelt Wasser aus der Umgebung und verwendet in ihrem gesamten Haus natürliche Materialien. Ihr Lebensstil hat sich nicht von heute auf morgen entwickelt. Im Laufe der Jahre probierte sie verschiedene Bauweisen aus und schuf nach und nach einen Raum, der genau zu ihrer Lebensweise passte. Von außen sieht das kleine Häuschen fast so aus, als stamme es aus einem Märchenbuch.
Es fügt sich harmonisch in die umliegende Waldlandschaft ein, mit einem natürlich anmutenden Dach und Wänden aus Materialien wie Stroh und Holz. Doch die eigentliche Überraschung verbirgt sich im Inneren. Trotz der winzigen Größe und des Mangels an modernem Komfort ist es Emma gelungen, den Raum bemerkenswert warm und gemütlich zu gestalten. Und wenn man erst einmal sieht, wie sie es gebaut hat, versteht man vielleicht, warum sie sich für dieses ungewöhnliche Zuhause entschieden hat.