Das Wohnzimmer
Im Wohnzimmer beginnt sich die alte Ruine endlich wie ein Zuhause anzufühlen. Anstatt jede Fläche mit modernen Gipskartonplatten zu verkleiden, setzte Luxon stark auf natürliche Materialien. Warme Holzvertäfelungen umgeben einen Großteil des Innenraums, während das ursprüngliche Mauerwerk weiterhin zum Charakter des Gebäudes beiträgt. Durch diese Kombination wirkt der Raum eher wie eine Mischung aus einer Berghütte und einem alten Landhaus als wie ein frisch renoviertes Haus.
Um diesen Punkt zu erreichen, war weit mehr nötig, als nur ein paar Bretter anzubringen. Die Wände mussten gedämmt, eine Dampfsperre angebracht und Kiefernbretter über die neuen Schichten verlegt werden. Luxon behandelte das Holz mit Leinöl, das er unter anderem deshalb wählte, weil es eine weichere, natürlicher wirkende Oberfläche hinterließ. Dann folgte eine der wichtigsten Ergänzungen für ein netzunabhängiges Haus im Wald: ein Holzofen. Plötzlich brannte in der Mitte desselben Raums, der einst Feuchtigkeit und Kälte ausgesetzt gewesen war, ein loderndes Feuer.
Ein Oberlicht sorgt zudem dafür, dass Tageslicht in das Haus fällt, während die handgefertigten Möbel sich harmonisch in den kompakten Raum einfügen, anstatt ihn zu überladen. Es wirkt eher gemütlich als protzig, und genau darum scheint es ja zu gehen. Doch der Wohnbereich war nur ein Teil des Plans. Nur wenige Schritte entfernt wurde ein weiterer Bereich so umgestaltet, dass Luxon dort tatsächlich kochen konnte.