Eine Holzfassade, die sich harmonisch in die Landschaft einfügt
Schon bevor man die Haustür erreicht, gibt das Äußere den Ton an. Lang, niedrig und fast vollständig mit Holz verkleidet fügt sich das Haus harmonisch in einen Garten mit altem Baumbestand, blühenden Pflanzen und ungezwungenen Außenbereichen ein. Seine geradlinige, rechteckige Form sorgt für eine optisch schlichte Struktur, während die warmen Holzbretter verhindern, dass das Gebäude eintönig, provisorisch oder losgelöst von seiner Umgebung wirkt.
Eine überdachte Terrasse erstreckt sich über einen Großteil des Hauses und bildet einen praktischen Übergang zwischen dem Innenbereich und der umgebenden Landschaft. Türen und große Fenster öffnen sich direkt zu diesem geschützten Bereich hin, sodass die Terrasse als Durchgang, als Sitzgelegenheit und als Erweiterung des Innenraums dient. Vertikale Holzlamellen an einem Ende sorgen für Privatsphäre, lassen aber dennoch Luft und sanft gefiltertes Licht durch.
Anstatt das Grundstück zu dominieren, scheint sich das Haus harmonisch in die Umgebung einzufügen. Kieswege, Beete, Sitzgelegenheiten im Freien und altgewachsene Bäume mildern die Wirkung des Gebäudes und lassen die relativ kleine Grundfläche als Teil einer viel größeren Wohnumgebung erscheinen. Der Entwurf greift sowohl japanische als auch skandinavische Traditionen auf, indem er auf eine zurückhaltende Formensprache, ehrliche Materialien und eine starke Verbindung zur Natur setzt – statt auf unnötige architektonische Verzierungen.