Der Garten
Hinter dem Häuschen erstreckt sich der Garten weitaus großzügiger, als es die kompakten Räume vermuten lassen. Blumen, Sträucher und altgewachsene Bäume füllen den Raum, und Wege schlängeln sich zwischen ihnen hindurch, anstatt in strengen Linien durch sie hindurchzuführen. Man hat den Eindruck, dass dieser Garten im Laufe der Zeit gewachsen ist und nicht an einem Wochenende angelegt wurde. Das passt perfekt zum Haus. Ein streng gepflegter, moderner Garten würde hier fast schon verdächtig wirken.

Amy hat die Bepflanzung abwechslungsreich und ungezwungen gestaltet. In der Nähe des Hauses stehen Töpfe in Gruppen. Höhere Pflanzen lassen Wände und Zäune weicher wirken. Verschiedene Texturen überlagern sich, sodass sich der Garten je nach Standpunkt verändert. Außerdem bildet er eine Art Puffer zwischen dem Häuschen und der Außenwelt. Von der Hintertür aus sieht man vor allem Grün und nicht den Verkehr, Schilder oder benachbarte Gebäude. Das Haus wirkt plötzlich wie versteckt.
Der Garten lässt Amys Sammelleidenschaft auch über die Haustür hinaus weiterleben. Alte Gefäße, Dekoartikel und praktische Gegenstände können wiederverwendet werden, anstatt sie durch passende Sets aus dem Gartencenter zu ersetzen. Nichts muss makellos sein. Eine verwitterte Oberfläche ist sogar von Vorteil. Nach Räumen voller dunkler Balken und enger Wände ist dies das Cottage, das tief durchatmet. Über einem erstreckt sich der Himmel, es gibt Platz zum Umherwandern und Raum, um das Haus aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.