Sie hat in ihren 20ern ein 700 Jahre altes englisches Cottage gekauft und renoviert – und innen sieht es einfach umwerfend aus!

Emily Carter
11 Aug, 2026

Amy war noch in ihren Zwanzigern, als sie das Londoner Leben gegen etwas viel Älteres eintauschte. In Essex fand sie ein Häuschen, das bereits seit rund 700 Jahren stand. Es war klein, schief und voller Spuren aus verschiedenen Jahrhunderten. Für jemanden, der Antiquitäten und alte Gebäude liebte, war das kein Problem. Genau darum ging es ja.

Dieser Schritt passte auch zu einer größeren Veränderung in ihrem Leben. Amy hatte London verlassen, um gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder ein Antiquitätengeschäft aufzubauen. Bald verkaufte sie nicht nur Objekte mit Geschichte, sondern lebte jeden Tag mitten in der Geschichte. Recherchen ergaben, dass das Häuschen ursprünglich als mittelalterliches Hallenhaus erbaut und später, insbesondere im 17. Jahrhundert, umgebaut worden war. Plötzlich ergaben die Balken, Wände und ungewöhnlichen Proportionen mehr Sinn.

Amy wollte diesen ganzen Charme nicht einfach wegschrubben. Bei ihrer Renovierung ging es ihr darum, das Häuschen wohnlich zu gestalten, ohne dass es wie neu aussieht. Sie reparierte, dekorierte und füllte es mit Stücken, die ihr wirklich gefielen. Das Ergebnis ist keine Ausstellungsversion des „alten Englands“. Es ist ein bewohntes Haus mit einer sehr langen Geschichte. Und am besten lässt sich das verstehen, wenn man es heute Raum für Raum erkundet.