Ein normales Wohnzimmer muss mit dem Fernseher oder vielleicht einem Kamin konkurrieren. Bei Whitney gibt es etwas, das man kaum übersehen kann: die Buntglasfenster, die aus der Zeit als Kirche übrig geblieben sind. Sie gehören zu den ursprünglichen Elementen, die sie erhalten wollte, und sie verleihen dem Haus eine Identität, die neue Möbel niemals bieten könnten. Die Geschichte des Gebäudes ist in diesem Raum noch immer spürbar.

Um eine ehemalige Kultstätte in einen Ort der Entspannung zu verwandeln, reicht es nicht aus, einfach nur ein Sofa hineinzustellen. Eine Kirche wurde dafür konzipiert, dass sich Menschen dort versammeln, und nicht dafür, dass sich am Ende des Tages eine Person und eine Katze dort niederlassen. Whitneys Ansatz bestand darin, den Charakter des Raums zu bewahren, anstatt so zu tun, als hätte sie ein gewöhnliches Haus gekauft. Altes und Neues sollen sich denselben Raum teilen.
Genau das macht diesen Teil der Renovierung so faszinierend. Die Fenster stammen aus einem Gebäude aus einem anderen Jahrhundert, doch das Leben, das sich um sie herum entfaltet, spielt sich im Hier und Jetzt ab. Wenn das Tageslicht durch das farbige Glas fällt, kann die vertraute Umgebung von einer Stunde zur nächsten ganz anders wirken. Das erinnert daran, dass einige der schönsten Merkmale eines Hauses vielleicht schon vorhanden sind, wenn man es kauft.