Fehler 6 – Lebensmittel in der Speisekammer an warmen oder hellen Orten aufbewahren
Vorratshaltung klingt einfach, weil diese Lebensmittel nicht gekühlt werden müssen, aber es kommt darauf an, wo man sie aufbewahrt. Trockene Waren sind nicht unbesiegbar. Hitze, Licht und Feuchtigkeit können die Haltbarkeit vieler Grundnahrungsmittel verkürzen und die Qualität beeinträchtigen, bevor Sie es merken. Öle können schneller ranzig werden. Gewürze verlieren an Stärke. Mehl und Körner können Feuchtigkeit aufnehmen. Snacks werden schal. Dennoch lagern viele Küchen diese Produkte über dem Herd, neben dem Ofen oder in Schränken, die jeden Tag warm werden.
Das Problem ist, dass diese Veränderungen schleichend sind. Man bemerkt sie vielleicht nicht sofort, aber sie kosten trotzdem Geld. Ranziges Öl kann ein ganzes Gericht verderben. Schwache Gewürze bedeuten, dass Sie mehr verbrauchen und weniger Geschmack erhalten. Mehl, das Feuchtigkeit aufgenommen hat, kann verklumpen oder beim Backen schlecht gelingen. Selbst Frühstücksflocken und Cracker können in einem warmen, schlecht abgedichteten Raum schneller schlecht werden. Wenn Lebensmittel aus der Speisekammer an Qualität verlieren, greifen die Menschen nicht mehr danach, und sie bleiben liegen, bis sie schließlich weggeworfen werden.
Ein kühler, dunkler, trockener Schrank ist in der Regel der beste Aufbewahrungsort für die meisten Vorratsgegenstände. Halten Sie Öle und Gewürze möglichst von direkter Hitze fern. Verwenden Sie für Mehl, Reis, Nudeln, Nüsse und Müsli nach dem Öffnen luftdichte Behälter, vor allem, wenn Ihre Küche warm oder feucht ist. Überprüfen Sie Ihre Vorratskammer von Zeit zu Zeit auf vergessene oder schlecht verschlossene Dinge. Bei einer guten Vorratshaltung geht es nicht darum, die Regale hübsch aussehen zu lassen. Es geht darum, den Geschmack und die Verwendbarkeit von Lebensmitteln zu schützen, die lange haltbar sein sollen. Wenn trockene Waren länger frisch bleiben, tun sie das, was sie tun sollen: Sie sparen Geld, anstatt es zu verschwenden.