11 Dinge, von denen sich Japanerinnen in ihren 50ern trennen – Dinge, die deutsche Frauen niemals wegwerfen

Die meisten von uns haben Jahre damit verbracht, sich ein Zuhause zu schaffen, das zu unserem Leben passt. Nach und nach kommen Dinge hinzu: etwas, das man für einen bestimmten Zweck gekauft hat, etwas, das man von der Familie geerbt hat, etwas, das man aufbewahrt hat, weil es später vielleicht noch nützlich sein könnte. Für sich genommen scheint nichts davon ein Problem zu sein. Doch dann, eines Tages, lässt sich eine Schublade kaum noch schließen, ein Schrank scheint unmöglich aufzuräumen, und auf jeder ebenen Fläche scheint etwas herumzuliegen. Die übliche Reaktion ist, nach besseren Aufbewahrungsmöglichkeiten zu suchen.

Es gibt jedoch noch eine andere Sichtweise auf das Problem. Anstatt zu fragen, wohin alles kommen soll, sollte man sich fragen, ob alles überhaupt noch dort sein muss. Diese Frage wird besonders wichtig, wenn man älter wird. Die Gewohnheiten ändern sich. Die Interessen ändern sich. Sogar die Art und Weise, wie man seine Wohnung nutzt, kann sich ändern. Etwas, das vor 20 Jahren noch vollkommen sinnvoll war, nimmt heute vielleicht einfach nur Platz weg.

Danshari, ein von Japan inspirierter Ansatz zur Vereinfachung des Wohnens, geht von dieser Idee aus. Es geht nicht darum, alles loszuwerden oder in einem leeren Raum zu leben. Es geht darum, selektiver zu werden bei der Entscheidung, was heute einen Platz in Ihrem Zuhause verdient. Und manche Dinge, die es wert sind, neu überdacht zu werden, lassen sich vielleicht überraschend schwer erkennen.