Das Anschnallzeichen ertönte, und in der überfüllten Kabine brach das übliche klaustrophobische Chaos aus. Sandra stand an der vorderen Ausgangstür und ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen, als Reihe 14 schließlich auf die Fluggastbrücke hinausging. Ihr Blick klebte an Chloe, die mit einer starren, verängstigten Steifheit ging.
In dem Moment, in dem sie durch die Glastüren in das geschäftige JFK-Terminal traten, warteten bereits zwei völlig getrennte Teams von Polizeibeamten am Flugsteig und durchschnitten die sich bewegende Menge mit militärischer Präzision. Noch bevor irgendjemand etwas sagen konnte, umzingelte das erste Team von drei Sicherheitsbeamten in Zivil, die durch Sandras Anruf während des Fluges geschickt worden waren, Daniel Vance aggressiv.
„Daniel Vance? Treten Sie ruhig zur Seite, Sir“, befahl der leitende Beamte in Zivil und legte seine Hände auf Daniels Schultern. Daniel grub sofort seine Fersen in den polierten Boden, sein Gesicht verzerrte sich zu einer Maske aus purer Panik. „Was um alles in der Welt soll das?“, verlangte er, wobei seine Stimme von den Wänden widerhallte. „Lassen Sie mich los! Sie machen einen Fehler!“